Friday, June 12, 2015

Reden, reden und reden Sie mit jenen, die Ihnen wichtig sind

Wo wären wir ohne richtige Gespräche mit unseren Liebsten. Wie können Sie eine wie auch immer geartete Beziehung mit einem Menschen aufrechterhalten, den Sie lieben, wenn Sie nicht mit ihm auf eine Art und Weise kommunizieren, die die Barrieren sozialer Distanz durchbricht und sie jenen Dingen näherbringt, die absolut wahrhaftig sind?

Wir müssen verstehen, dass unser verbaler und physischer Kontakt mit diesen uns nahestehenden Menschen wichtiger ist als vieles andere. Wenn wir uns mit ihnen nicht auf Ebenen verbinden können, die tief in unserem Inneren liegen, bleiben wir auf der Oberfläche des Lebens und unserer Beziehung mit diesem Menschen – ohne Hoffnung darauf, eine wahrhaftige und tiefgründige Verbindung mit ihm eingehen zu können. (Siehe auch mein früherer Eintrag: Schwellen überschreiten.)

Manch einer spricht über energetische Verbindungen zwischen sich nahestehenden Menschen, zwischen Liebenden oder zwischen Eltern und Kindern. Und es scheint ganz so, dass diese Verbindungen wirklich existieren. Wenn einem Teil des Duos etwas Traumatisches passiert, ist es möglich, dass der andere Teil sofort weiß, dass etwas geschehen ist, selbst wenn er Tausende von Meilen entfernt ist. Zahllose Anekdoten bieten Zeugnis solcher Ereignisse.

Ich rede hier aber über die Verbindung, die zwischen zwei Menschen besteht, die dem jeweils anderen gegenüber ihre eigene, persönliche Wahrheit aussprechen und die sich - unter anderem - durch Ihre Gespräche miteinander verbinden. Das geht nur, wenn Sie mit dem anderen reden, reden und wirklich reden. Und das geht nur, wenn Sie sich nicht nur für den anderen öffnen, sondern auch für Ihre eigene innere Wahrheit. (Lesen Sie dazu auch meinen Newsletter vom April 2007 - auf Englisch: Losing the Connection: You Still Love Each Other but No Longer Connect).

Was haben Gespräche mit anderen Menschen mit Ihrer eigenen inneren Wahrheit zu tun? Ziemlich viel. (Lesen Sie dazu auch: Alle Emotionen ausdrücken.) Wenn Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind und sich selbst gegenüber nicht ehrlich sind, können Sie mit anderen nur schwer auf einer Ebene reden, wie ich sie hier beschreibe. Ihre Gespräche mit anderen werden nicht bis zum Boden Ihrer Wahrheit vordringen – nicht einmal die mit ihren engsten Vertrauten. Und deshalb werden Sie mit der Person nicht derart verbunden sein, dass Sie wahrhaftig mit ihr kommunizieren.

Also reden Sie. Und reden Sie. Doch wichtiger noch: Werden Sie sich Ihrer selbst bewusst, um wahrhaftig reden zu können.

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Besuchen Sie auch meine Buch-Website: www.gabriellakortsch.com wo Sie Auszüge und Zitate von meinen Büchern abladen können (zwar bis Frühjahr 2015 nur auf Englisch). Mein letztes Buch Emotional Unavailability & Neediness: Two Sides of the Same Coin ist nun auch weltweit bei Amazon als Taschenbuch oder E-Book für Kindle erhaltbar. Auch können Sie es (sowie meine anderen Bücher) bei Barnes & Noble finden.

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Wednesday, June 10, 2015

Haben Sie in letzter Zeit mal gelacht?


Ein Apfel am Tag und dir bleibt der Gang zum Arzt erspart. Wie wär's mit: Ein gutes, ehrliches Lachen am Tag macht das Leben wundervoll? Erinnern Sie sich überhaupt an das letzte Mal, dass Sie so richtig aus vollem Leibe gelacht haben? Bis Ihre Bauchmuskeln schmerzten? Bis Ihnen die Tränen über die Wangen gelaufen sind? Haben Sie vor Lachen geschrien und geprustet?

Viele meiner derartigen Lacher haben, so habe ich feststellt, mich selbst zum Ziel, oder etwas, das ich getan, gedacht oder gesagt habe. Ich erzähle gerne von einer Reise, die ich in den 90ern nach Rio de Janeiro unternahm. Mein Hotel war ganz in der Nähe der Copacabana, und von meinem Balkon konnte man tatsächlich sogar das Meer sehen. Auf diesem Balkon war ich also, gerade vom Flughafen angekommen, schoss Fotos und atmete Rio ein.

Während ich mich so umsah, stellte ich fest, dass das Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Apartmentgebäude war. Ein Mann in Shorts stand draußen auf seinem Balkon, blickte zu mir herüber und gestikulierte. Vermutlich dachte er, sein Bierbauch hätte eine unwiderstehliche Wirkung auf mich.

Ich warf ihm also einen vernichtenden Blick zu und ignorierte ihn geflissentlich, während ich weiter Fotos schoss. Er hörte nicht auf, zu gestikulieren und schien nicht recht zu verstehen, dass ich kein Interesse an ihm hatte. Ich lächelte ihn nicht an, winkte nicht... ich verleugnete seine Präsenz völlig.

Das ging für vier oder fünf Minuten so weiter, bis er anscheinend meines Mangels an Interesse müde wurde und in sein Apartment zurückging. Ich dagegen, die ich des fruchtlosen Gestikulierens dieses einfachen Sterblichen absolut erhaben war, wurde langsam mit meiner Fotoschießerei fertig und drehte mich um, um durch die Fenstertür zurück in mein Hotelzimmer zu gehen.

Sie war zugefallen. Und war von außen nicht zu öffnen. Ich kam nicht mehr in mein Zimmer zurück. Ich war im sechsten Stock des Hotels. Von unten toste der Verkehrslärm herauf. Ich sah mich um, und verstand: Egal wie laut ich auch rief, niemand unten auf der Straße könnte mich je hören. Mein sehnsüchtiger Blick erhaschte das Telefon - drinnen, auf dem Nachtschränkchen.

Ich knirschte mit den Zähnen. Ich hatte keine Wahl als mich der Gnade von Mr. Bierbauch zu unterwerfen, dem ich eben noch die kalte Schulter gezeigt hatte.

Ich blickte hinüber zu seinem Balkon. Er war nicht dort. Ich fixierte den Balkon weiter mit meinem Blick. Er war meine einzige Hoffnung. Ich musste in mein Zimmer zurückgelangen. Ich hatte Termine, musste duschen, mich umziehen und mich auf den Weg machen! Wenn er mich nicht rettete, müsste ich vielleicht hier draußen bleiben, bis das Zimmermädchen am nächsten Morgen zum Saubermachen käme.

Ich schaute noch einmal rüber. Er war immer noch nicht da. Was würde ich tun, wenn er für mein kleinliches Verhalten Rache nehmen würde? Da war er! Gerade war er herausgekommen. Ich hüpfte auf und ab. Ich winkte. Ich fühlte mich wie eine absolute Idiotin. Ich musste seine Aufmerksamkeit erlangen. Endlich sah er mich. Ich gestikulierte. Bat ihn mit Händen und Füßen um Entschuldigung. Vollführte ein pantomimisches, gescheitertes Türöffnen und ein ebenso pantomimisches Telefonat. Gestikulierte in seine Richtung und nach unten, zum Eingang des Hotels.

Er nickte und ging zurück in sein Apartment. Nach einer Ewigkeit kam er wieder heraus. Er machte ein V für Victory. Ich dankte ihm mit den Händen. Ein paar Minuten später kam ein Zimmermädchen in mein Zimmer und öffnete die Balkontür, um mich wieder rein zulassen.

Ich winkte dem Mann auf der anderen Straßenseite und warf ihm eine Kusshand zu.

Diese Geschichte hat mich über lange Zeit hinweg begleitet. Meistens lache ich so sehr über mich selbst und meine Arroganz an jenem Tag, während ich die Anekdote erzähle, dass mein Zuhörer mit mir lacht.

Sich müssen nicht immer über sich selbst lachen, doch versuchen sie doch, einmal am Tag so richtig aus vollem Leib zu lachen. Es ist unheimlich gut für Ihr Immunsystem, Ihren Blutdruck, Ihr Aussehen, Ihren Gemütszustand. Es ist wie eine Massage für Ihren Körper, und Lachtherapeuten zufolge ist es eines der besten Dinge, die Sie für sich selbst tun können.

Bild: Copacabana-strand, Rio de Janeiro

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Monday, June 8, 2015

All die schlechten Dinge die nie eintreten


Ist es nicht furchtbar, sich Sorgen machen zu müssen? Sich zu sorgen hat eine ganz furchtbar schwächende Wirkung. Mehr noch, Wissenschaftlicher haben bewiesen, dass Besorgnis, wie viele andere negative Emotionen, nicht nur unser Immunsystem schwächt, sondern auch unserer generellen Gesundheit und unserem allgemeinen Wohlbefinden schadet. Würden Sie mit Ihrer Zeit nicht lieber etwas anderes anfangen?

Warum fangen Sie an, sich Sorgen zu machen? Ganz offensichtlich wegen vieler Dinge, die Probleme in Ihrem Leben darstellen. Beziehungen, Beruf, Familie, Kinder, Geld, Gesundheit, usw.
Und was passiert, wenn wir uns Sorgen machen? Wir fühlen uns schlechter und schlechter oder werden wütender und wütender. Die Sorgen selbst lösen alleine gar nichts. Wayne Dyer bot einmal an, auf Workshops zu unterrichten, wie man sich besser Sorgen macht, wenn ihm jemand nachweisen könnte, dass Besorgnis ein Problem kleiner machen oder es gar verschwinden lassen könnte. Ich mache Ihnen gerne dasselbe Angebot.

Unbestreitbar entbehrt es jeden Nutzens, sich Sorgen zu machen. Für eine begrenzte Zeit über eine Lösung des Problems nachzudenken oder zu brainstormen, kann sehr wohl nützlich sein, aber das magische Word hier ist begrenzt. Denn wenn diese Zeit nicht begrenzt ist, artet sie wahrscheinlich in sorgenvollen Grübeleien aus.

Warum machen wir uns also Sorgen? Warum malen wir uns in unseren Gedanken all diese Horrorszenarien aus? Wir glauben entweder, dass

  1. unsere Sorgen das Problem irgendwie lösen oder lindern, oder dass
  2. wir uns Sorgen machen müssen, wenn wir ein Problem haben, weil wir keine andere Wahl haben
Das ist mit der puritanischen Arbeitsethik verwandt: Ich bin kein verantwortungsbewusster Mensch, wenn ich mir keine Sorgen mache, wenn es ein Problem gibt. Wie kann ich lachen oder Spaß haben, wenn ein Problem besteht?

Das ist ein wichtiges Thema, und ich habe vor, einen Eintrag zum Thema zu schreiben: Zur Geisteshaltung im Angesicht von Problemen.

In der Zwischenzeit lasse ich Ihnen den folgenden Gedanken hier: Denken Sie an all die Male zurück, die Sie sich in Ihrem Leben schon Sorgen gemacht haben. An all die Horrorszenarien, die Sie sich ausgemalt haben.

Wie viele davon sind tatsächlich eingetreten? Wie viele dieser Probleme haben Sie durch diese (zeit-intensive Besorgnis gelöst?

Haben Sie sich nicht für nichts und wieder nichts gequält? Motivieren Sie sich mithilfe dieses Wissens, um in der Zukunft besser zu wählen und den Entschluss zufassen, sich keine Sorgen mehr zu machen, sondern eine begrenzte Zeit zur Lösung des Problems aufzuwenden. Auf diese Weise verleihen Sie sich selbst ein größeres Maß an innerer Freiheit.

Bild: Vulkan Etna, Sizilien

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Friday, June 5, 2015

Leben und Lieben


Das Leben ist zum Leben da (das ist nichts Neues, ich weiß), und zu leben - wahrhaftig zu leben - bedeutet zu lieben. Lieben bedeutet, Liebe zu zeigen. Wir alle tun das auf unzählige unterschiedliche Weisen: Durch physischen Kontakt, durch Aufmerksamkeiten, durch Sanftheit, indem wir den anderen fördern, durch Geschenke, durch Hilfe, indem wir uns um jemanden kümmern, wenn es ihm gesundheitlich schlecht geht oder er einen Schicksalsschlag erlitten hat, durch bestimmte Worte und Gesten, indem wir Freude zeigen, wenn wir Menschen treffen, die wir nicht ständig um uns haben, indem wir Menschen kleine Freuden bereiten, die wir selten sehen, und so weiter.

Jaja, Sie wissen das alles schon... worauf will ich also hinaus?

Tun Sie es.

Darauf will ich hinaus. Wir wissen das alles und setzen wir dieses Wissen oft nicht um - weil wir keine Zeit haben, müde sind oder sonst irgendetwas dazwischen kommt. Und doch kann ein liebevolles Lächeln oder eine liebevolle Geste dem Empfänger unheimlich viel bedeuten.
Tun Sie es. Hören Sie nie damit auf. Zeigen Sie Ihre Liebe denjenigen, die Sie lieben.

Und wissen Sie was? Es gibt da noch einen zusätzlichen Effekt... es gibt auch Ihnen selbst ein gutes Gefühl, wie Studien belegen, die ich in früheren Einträgen hier und in Artikeln auf meiner Webseite (auf Englisch) vorgestellt habe. Ja - indem Sie sich liebevoll verhalten, werden auch Sie selbst glücklicher.

Und dann ist da noch ein letzter Punkt, der vielleicht interessant für Sie ist: Wenn Sie frühere Einträge über verflochtene Moleküle gelesen haben, dann verstehen Sie vielleicht schon, dass wir alle wahrhaftig eins sind... die Menschheit ist keine Masse von voneinander getrennten Wesen (reich, arm, schwarz, weiß, Erste Welt, Dritte Welt, jung, alt, Sozialbrennpunkt, Nobelviertel und so weiter), sondern eine Masse von verflochtenen Molekülen. Diese Einsicht haben wir Spitzenforschung in der Quantenphysik zu verdanken. Und diese Einsicht wiederum wirft die Frage auf: Warum lieben wir nur die, die wir lieben? Ist es so unvorstellbar, alle zu lieben?

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Wednesday, June 3, 2015

Sich selbst verwirklichende Menschen


In vielen seiner Bücher, sowie auch in seinen Seminaren, spricht Wayne Dyer von dem Einfluss, den Abraham Maslow, einer der Begründer der humanistischen Psychologie während seines Universitätsstudiums auf ihn hatte. Maslow ist der Psychologe, der 1943 die Bedürfnispyramide aufstellte, die seitdem in den meisten Psychologiefakultäten weltweit gelehrt wird. Mit der Bedürfnispyramide vertritt er die Ansicht, dass die Menschen, wenn grundlegende Bedürfnisse wie Sicherheit, Nahrung, Sex und Gesellschaft befriedigt sind, sukzessive nach der Befriedigung höherer Bedürfnisse – von Wachstumsbedürfnissen wie der Selbstverwirklichung - streben.

Dyer zitiert einen typischen Ausspruch von Maslow, nämlich dass der Unterschied zwischen Selbstverwirklichern und gewöhnlichen Menschen darin läge, dass erstere sich nie auf das konzentrieren, was in ihrem Leben fehlt, oder welche negativen Aspekte ihr Leben hat, oder darauf, wie es früher einmal war. Stattdessen konzentrieren sie sich darauf, was sie in ihrem Leben erreichen wollen (ihre Ziele). Ganz egal, welche negativen Vorzeichen auftauchen oder mit welchen Schwierigkeiten sie sich konfrontiert sehen, sie wenden sich nie von ihren Zielen ab.

Henry David Thoreau hatte Folgendes zum Thema zu sagen: "Wenn Sie mit Zuversicht in Richtung Ihrer Träume voranschreiten, und sich anschicken, das Leben zu leben, das Sie sich erträumt haben, werden Sie Ihren Erfolg zu ungewöhnlicher Stunde treffen."

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Monday, June 1, 2015

Glück zur Priorität machen


Wie kann Glück eine Priorität sein, wenn ich mein Ziel, Vizejuniorpräsident der Firma zu werden, erreichen muss, bevor ich glücklich sein kann? Wie kann Glück eine Priorität sein, wenn ich verlobt sein muss, bevor ich glücklich sein kann? Wie kann Glück eine Priorität sein, wenn setze-den-Namen-ein mich lieben muss, bevor ich glücklich sein kann? Wie kann Glück eine Priorität sein, wenn ich so-und-so-viel abnehmen muss, bevor ich glücklich sein kann? Wie kann Glück eine Priorität sein, wenn ich im Bankdrücken mindestens so-und-so-viel stemmen können muss, bevor ich glücklich sein kann? Wie kann Glück eine Priorität sein, wenn ich setze-etwas-beliebiges-ein haben/sein muss, bevor ich glücklich sein kann?

So zu denken bedeutet, dass Ihr Glück von etwas oder von jemandem abhängt, das/der außerhalb von Ihnen liegt. Es bedeutet, dass Ihr Glück stets durch die Erfüllung bestimmter Bedingungen konditioniert ist. Doch Ihr Glück sollte nicht von etwas abhängen, das außerhalb von Ihnen liegt, wenn es in Ihnen existieren soll.

Glück ist etwas, dass Sie selbst in sich gebären sollten, aus sich selbst heraus, ohne dass Sie dazu etwas brauchen, das außerhalb von Ihnen liegt. Wie Barry Neil Kaufman es in seinem wunderbaren Buch Happiness is a Choice so treffend beschreibt: Glück ist etwas, für das Sie sich entscheiden, etwas, das Sie für Ihr Leben wählen - unabhängig von den äußeren Umständen.

Diesen inneren Muskel zu stärken ist nicht schwieriger als einen Bein-, Arm-, Rücken- oder Schultermuskel aufzubauen. Es braucht dazu nichts weiter als konsequentes Training. Und wie Sie in Ihrem Training voranschreiten, werden Sie feststellen, wie einfach Sie ihn in allen Situationen und zu allen Zeitpunkten nutzen können, ohne dass äußere Umstände diesen Muskel schwächen oder ganz aus dem Gefecht setzen können. Seien Sie konsequent. Ganz wie beim Erfolg gilt: Wer sich kontinuierlich auf sein Ziel zubewegt, wird es erreichen.

Frühere Einträge über Glück finden Sie hier (auf Deutsch):

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Friday, May 29, 2015

Der Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern


Es gibt auf der Erde viele Menschen, die erfolgreich sind, und viele, die es nicht sind. Der Hauptunterschied zwischen den ersten Gruppe und der zweiten ist der folgende: Die Erfolgreichen stehen wieder und wieder auf, wenn eine Niederlage sie zu Boden schmettert, bis ihnen irgendwann endlich der Erfolg winkt.

Anders gesagt durchlaufen die meisten Menschen auf ihrem Weg zum Erfolg verschiedene Phasen des Scheiterns. Doch wer schlussendlich erfolgreich ist, lernt etwas aus diesen Niederlagen und trifft die Entscheidung, wieder aufzustehen und sein Ziel weiterzuverfolgen. Er bleibt hartnäckig.

Abraham Lincoln, einer der berühmtesten ehemaligen Präsidenten der USA, ist ein wunderbares, inspirierendes Beispiel für diesen Gedanken:

1832 verlor er seinen Arbeitsplatz und verpasst den Einzug in das Repräsentantenhaus von Illinois, doch er wurde im Black Hawk War zum Captain der Milizkompagnie von Illinois gewählt.

1833 scheiterte er mit seinem Geschäft, doch wurde zum Postmeister von New Salem, Illinois und zum stellvertretenden Inspektor von Sangamon County ernannt.

1934 erhielt er sein Mandat für das Repräsentantenhaus von Illinois.

1835 starb seine große Liebe.

1836 hatte er einen Nervenzusammenbruch. Doch er wurde für das Repräsentantenhaus von Illinois wiedergewählt (und erhielt die meisten Stimmen in seinem Distrikt) und wurde zur Anwaltskammer von Illinois zugelassen.

1837 leitete er die Whigparty-Delegation, die dafür verantwortlich war, Springfield zur neuen Hauptstadt von Illinois zu machen. Er wurde zudem auch Anwaltspartner von John T. Stuart.

1838 wurde er bei der Wahl zum Sprecher geschlagen, doch er wurde von einem Whigparty-Gremium zum Parlamentssprecher von Illinois ernannt und erneut in das Repräsentantenhaus von Illinois gewählt (wieder erhielt er in seinem Distrikt die meisten Stimmen), und wurde zum Führer der Whigfraktion.

Für die Zeit von 1839 bis 1842 wurde er von der ersten Versammlung der Whigparty zum präsidialen Wähler ernannt und erhielt die Zulassung, um in Berufungsgerichten als Anwalt zu praktizieren. Er vertrat seinen ersten Fall vor dem obersten Gericht von Illinois, wurde wieder in das Repräsentantenhaus von Illinois gewählt, gründete eine neue Anwaltskanzlei mit Stephen T. Logan und erhielt die Zulassung, um in Bezirksgerichten als Anwalt zu praktizieren.

1843 verpasste er die Nominierung für den Kongress.

1844 gründete er seine eigene Anwaltskanzlei mit William H. Herndon als Juniorpartner.

1846 wurde er in den Kongress gewählt.

1848 wurde er nicht wiedergewählt.

1849 wurde er als Landoffizier abgewiesen, doch erhielt die Zulassung, um im Obersten Gerichtshof der USA als Anwalt zu praktizieren.

1854 verpasste er den Einzug in den Senat der USA, doch wurde in das Repräsentantenhaus von Illinois gewählt.

1856 verpasste er die Nominierung zum Vizepräsident.

1858 wurde er erneut nicht in den Senat gewählt.

1860 wurde er zum Präsidenten gewählt.

Allem Anschein nach folgte er konsequent der folgenden Formel:
  1. Ziele wählen
  2. Schritte in diese Richtung unternehmen
  3. Scheitern
  4. Wieder aufstehen
  5. Lernen
  6. Hartnäckig bleiben (tun Sie, was Sie jetzt tun können, um in Richtung Ihres Ziels voranzukommen)
  7. Nummer 3-6 so oft wie nötig wiederholen
  8. Erfolg
Und denken Sie daran: Viele erfolgreiche Menschen, von denen Sie hören, haben, so scheint es, Ihren Erfolg über Nacht erreicht. Doch dieser Eindruck entsteht vor allem, weil man nichts über die vielen Niederlagen und Fehlschläge hört, die sie auf dem Weg zu ihren Zielen erlitten haben. Sehen Sie sich doch diesen oft vergessenen Teil ihrer Biographien an. Vielleicht fühlen Sie sich so gleich viel motivierter, um auf Ihrem eigenen Weg voranzuschreiten.

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