Showing posts with label Lächeln. Show all posts
Showing posts with label Lächeln. Show all posts

Wednesday, June 10, 2015

Haben Sie in letzter Zeit mal gelacht?


Ein Apfel am Tag und dir bleibt der Gang zum Arzt erspart. Wie wär's mit: Ein gutes, ehrliches Lachen am Tag macht das Leben wundervoll? Erinnern Sie sich überhaupt an das letzte Mal, dass Sie so richtig aus vollem Leibe gelacht haben? Bis Ihre Bauchmuskeln schmerzten? Bis Ihnen die Tränen über die Wangen gelaufen sind? Haben Sie vor Lachen geschrien und geprustet?

Viele meiner derartigen Lacher haben, so habe ich feststellt, mich selbst zum Ziel, oder etwas, das ich getan, gedacht oder gesagt habe. Ich erzähle gerne von einer Reise, die ich in den 90ern nach Rio de Janeiro unternahm. Mein Hotel war ganz in der Nähe der Copacabana, und von meinem Balkon konnte man tatsächlich sogar das Meer sehen. Auf diesem Balkon war ich also, gerade vom Flughafen angekommen, schoss Fotos und atmete Rio ein.

Während ich mich so umsah, stellte ich fest, dass das Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Apartmentgebäude war. Ein Mann in Shorts stand draußen auf seinem Balkon, blickte zu mir herüber und gestikulierte. Vermutlich dachte er, sein Bierbauch hätte eine unwiderstehliche Wirkung auf mich.

Ich warf ihm also einen vernichtenden Blick zu und ignorierte ihn geflissentlich, während ich weiter Fotos schoss. Er hörte nicht auf, zu gestikulieren und schien nicht recht zu verstehen, dass ich kein Interesse an ihm hatte. Ich lächelte ihn nicht an, winkte nicht... ich verleugnete seine Präsenz völlig.

Das ging für vier oder fünf Minuten so weiter, bis er anscheinend meines Mangels an Interesse müde wurde und in sein Apartment zurückging. Ich dagegen, die ich des fruchtlosen Gestikulierens dieses einfachen Sterblichen absolut erhaben war, wurde langsam mit meiner Fotoschießerei fertig und drehte mich um, um durch die Fenstertür zurück in mein Hotelzimmer zu gehen.

Sie war zugefallen. Und war von außen nicht zu öffnen. Ich kam nicht mehr in mein Zimmer zurück. Ich war im sechsten Stock des Hotels. Von unten toste der Verkehrslärm herauf. Ich sah mich um, und verstand: Egal wie laut ich auch rief, niemand unten auf der Straße könnte mich je hören. Mein sehnsüchtiger Blick erhaschte das Telefon - drinnen, auf dem Nachtschränkchen.

Ich knirschte mit den Zähnen. Ich hatte keine Wahl als mich der Gnade von Mr. Bierbauch zu unterwerfen, dem ich eben noch die kalte Schulter gezeigt hatte.

Ich blickte hinüber zu seinem Balkon. Er war nicht dort. Ich fixierte den Balkon weiter mit meinem Blick. Er war meine einzige Hoffnung. Ich musste in mein Zimmer zurückgelangen. Ich hatte Termine, musste duschen, mich umziehen und mich auf den Weg machen! Wenn er mich nicht rettete, müsste ich vielleicht hier draußen bleiben, bis das Zimmermädchen am nächsten Morgen zum Saubermachen käme.

Ich schaute noch einmal rüber. Er war immer noch nicht da. Was würde ich tun, wenn er für mein kleinliches Verhalten Rache nehmen würde? Da war er! Gerade war er herausgekommen. Ich hüpfte auf und ab. Ich winkte. Ich fühlte mich wie eine absolute Idiotin. Ich musste seine Aufmerksamkeit erlangen. Endlich sah er mich. Ich gestikulierte. Bat ihn mit Händen und Füßen um Entschuldigung. Vollführte ein pantomimisches, gescheitertes Türöffnen und ein ebenso pantomimisches Telefonat. Gestikulierte in seine Richtung und nach unten, zum Eingang des Hotels.

Er nickte und ging zurück in sein Apartment. Nach einer Ewigkeit kam er wieder heraus. Er machte ein V für Victory. Ich dankte ihm mit den Händen. Ein paar Minuten später kam ein Zimmermädchen in mein Zimmer und öffnete die Balkontür, um mich wieder rein zulassen.

Ich winkte dem Mann auf der anderen Straßenseite und warf ihm eine Kusshand zu.

Diese Geschichte hat mich über lange Zeit hinweg begleitet. Meistens lache ich so sehr über mich selbst und meine Arroganz an jenem Tag, während ich die Anekdote erzähle, dass mein Zuhörer mit mir lacht.

Sich müssen nicht immer über sich selbst lachen, doch versuchen sie doch, einmal am Tag so richtig aus vollem Leib zu lachen. Es ist unheimlich gut für Ihr Immunsystem, Ihren Blutdruck, Ihr Aussehen, Ihren Gemütszustand. Es ist wie eine Massage für Ihren Körper, und Lachtherapeuten zufolge ist es eines der besten Dinge, die Sie für sich selbst tun können.

Bild: Copacabana-strand, Rio de Janeiro

*********************************

Besuchen Sie auch meine Buch-Website: www.gabriellakortsch.com wo Sie Auszüge und Zitate von meinen Büchern abladen können (zwar bis Frühjahr 2015 nur auf Englisch). Mein letztes Buch Emotional Unavailability & Neediness: Two Sides of the Same Coin ist nun auch weltweit bei Amazon als Taschenbuch oder E-Book für Kindle erhaltbar. Auch können Sie es (sowie meine anderen Bücher) bei Barnes & Noble finden.

Bücher von Dr. Gabriella Kortsch (Deutsch) ... demnächst bei Amazon (broschiert oder E-Buch) erhaltbar

Bücher von Dr. Gabriella Kortsch (Englisch)

Meine Blogposts sind auch bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+ und Pinterest zu sehen. Auch können Sie mich bei Instagram finden.


My blogs in EnglishRewiring the Soul &The Tao of Spiritual Partnership
Mi blog en español: Reconectar con el Alma


Friday, February 13, 2015

Die Kraft Ihres Lächelns


Die Kraft eines Lächelns ist zweifaltig: Es kann Ihr Leben verändern, und es kann das Leben eines Anderen verändern.

Wenn Sie lächeln, werden winzige Gesichtsmuskeln aktiviert (selbst bei einem aufgesetzten Lächeln), die Ihr Gehirn beeinflussen und so zumindest vorrübergehend Ihre Laune verbessern. Doch wenn schon ein einziges Lächeln Ihre Laune vorrübergehend hebt, was passiert, wenn sie wieder und wieder lächeln? Sie werden sich um Einiges besser fühlen. Auf Dauer. Selbst unter widrigen Umständen. (Und bitte sagen Sie mir jetzt nicht, dass Sie sich wie ein Idiot fühlen, wenn Sie so viel lächeln... oder glauben Sie wirklich, dass Sie eine bessere Figur machen, wenn Sie finster drein blicken - sorgenvoll, traurig und betrübt?) Wenn Sie also öfter lächeln als Sie nicht lächeln, und sich öfter gut fühlen als Sie sich nicht gut fühlen - dann ist es gut möglich, dass Sie Gelegenheiten sehen, wo Sie vorher keine gesehen haben. Vielleicht waren Sie auch vorher schon genau vor Ihrer Nase, doch Ihre innere Einstellung hat Sie für sie blind gemacht. Oder sie hat Sie zumindest für das Potential dieser Gelegenheiten blind gemacht. Und wie Sie so diese neuen Möglichkeiten so vor sich auftauchen sehen, entscheiden Sie sich vielleicht, die Hand nach einer auszustrecken und sie zu ergreifen. Dadurch, so werden Sie feststellen, haben Sie möglicherweise das Werkzeug zur Hand, um Situationen in Ihrem Leben zu bereinigen, die Ihren vormals finsteren Blick auslösten.

Und wie oft sind sie schon die Straße entlanggegangen und haben willkürlich einen Fremden angelächelt? Besonders einen Fremden, der missmutig oder betrübt aussah? Probieren Sie es doch heute einfach mal aus! Oft merkt die betreffende Person auf und macht ein Gesicht, als ob sie ihr gerade ein dickes Bündel Geldscheine in die Hand gedrückt hätten. Es ist recht einfach, Fremde beim Joggen anzulächeln, oder wenn wir unseren Hund Gassi führen. Schwerer fällt es dagegen, dasselbe mitten in der Stadt zu tun, wo jeder in Eile ist und soziale Interaktion vermeidet. Doch folgen Sie meinem Gedankenspiel für meinen Moment: Sie schenken jemandem ein Lächeln und versüßen ihm damit vielleicht den Augenblick. Für einen Moment lang fühlt er oder sie sich besser. Doch vielleicht ändert aufgrund seiner besseren Laune jemand sein Verhalten dieser Person gegenüber - oder seine Meinung über sie. Natürlich werden Sie das nie erfahren, doch vielleicht haben Sie ihren ganzen Lebensweg geändert. Wenn ein kleines Lächeln so machtvoll sein kann, ist es dann wirklich zu viel verlangt, ab und an einen Fremden zuzulächeln?

Probieren Sie es also heute einmal aus. Schenken Sie einem Fremden ein Lächeln - um seinetwillen und um Ihretwillen. Sie werden den Unterschied spüren.

Mehr Informationen über Ihr inneres Wohlbefinden, Gedanken, Entscheidungsfreiheit, Freiheit und ein bewusstes Leben finden Sie in meinem Buch. Es ist auf Amazon als Taschenbuch oder als E-Book für den Kindle erhältlich.

*********************************

Besuchen Sie auch meine Buch-Website: www.gabriellakortsch.com wo Sie Auszüge und Zitate von meinen Büchern abladen können (zwar bis Frühjahr 2015 nur auf englisch). Mein neues Buch Emotional Unavailability & Neediness: Two Sides of the Same Coin ist nun weltweit bei Amazon als Taschenbuch oder E-Book für Kindle erhaltbar. Auch können Sie es (sowie meine anderen Bücher) bei Barnes & Noble finden.

Bücher von Dr. Gabriella Kortsch (Englisch)


Meine Blogposts sind auch bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+ und Pinterest zu sehen. Auch können Sie mich bei Instagram finden.

Bücher von Dr. Gabriella Kortsch (Deutsch) ... ab April 2015




My blogs in EnglishRewiring the Soul &The Tao of Spiritual Partnership
Mi blog en español: Reconectar con el Alma